3. VLN Lauf 2018

Hallo.
Hier ein kleiner Nachbericht zum 3. VLN Lauf 2018.

Immerhin hatten 188 Fahrzeuge genannt und somit war von vornherein für Spannung gesorgt.

Leider konnte ich nicht wie geplant schon Freitag am Training teilnehmen, da wir Staubedingt erst Nachmittags am NRB ankamen.

Nach erfolgter Papier und Helmabnahme lernte ich das Team kennen.
Die sind alle sehr nett und auch professionell eingestellt.

Am späten Abend wurde noch mein Sitz gegossen, damit ich wenigstens einigermaßen im KTM sitzen konnte.

Freitag früh, pünktlich um 8.00h trafen wir uns dann zur Vorbereitung des Quali. Ich fuhr als zweiter Fahrer meine 2 Runden und hatte das Pech mit Regenreifen auf vollkommen trockener Piste fahren zu müssen, da man erwartete dass es an einigen Stellen noch nass ist. Zu dem Zeitpunkt ging ich noch davon aus, dass ich zum Schluss des Quali noch eine schnelle Runde auf Sliks fahren werde. Leider kam es auf Grund eines Trainingsunfalls des dritten Fahrers in unserem Auto nicht mehr dazu.

Teichmann Motorsport war aber insbesondere in dieser Situation voll professionell. In nur einer Stunde konnte der KTM XBow GT4 soweit repariert werden, dass ein Start zum Rennen problemlos möglich war.

Eigentlich hatte ich gehofft den Start zu fahren, aber das hatte die Teamleitung so geregelt, dass der Fahrer, der bereits schon drei Rennen auf dem KTM bestritten hat, diese Aufgabe übernehmen durfte.

Gestartet als 30. übergab unser erster Fahrer auf Platz 55 liegend an mich. Dann ging es los. Nach einem Jahr ohne Rennen auf dem KTM XBow GT4 musste ich zeigen, dass ich nichts verlernt habe. Ich denke, dass ich das in den folgenden 10 Runden eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Bereits in meiner ersten gezeiteten Runde fuhr ich bei dem Mischwetter auf Regenreifen eine super 10.21 und somit eine Zeit unter den ersten 15 im Gesamtklassement. Es machte richtig Spaß und gerade die gemischten Verhältnisse auf der Rennstrecke kommen mir immer wieder sehr entgegen da ich mich auf diese voll konzentriert einstellen kann. Nach sieben Runden war es dann soweit. Ich überholte den zum Fahrerwechsel noch über 4 Min. vor mir liegenden 1. in der CupX Klasse und zog weiter davon.

Nach 10 von mir gefahrenen Runden übergab ich dann für die letzten 35 Min Fahrzeit mit fast 2 Min Vorsprung und auf Platz 23 im Gesamtklassement an den letzten Fahrer auf unserem Auto, der das Auto somit gemütlich als Klassensieger ins Ziel fahren konnte.

Ein Klassensieg bei der VLN unter derart schwierigen Bedingungen ist immer schön und ich denke, dass ich auch dem Team Teichmann Motorsport eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte, dass beim 24h Rennen nicht nur in der CupX Klasse sondern auch in der GT 4 Klasse mit dem dann noch viel stärkeren Team Robert Schröder, Michael Brüggenkamp und Daniel Bohr zu rechnen ist.

Ich jedenfalls freue mich auf diese Herausforderung.

Robert Schröder
KTM XBow GT4
Team Teichmann Motorsport