Was macht ihr eigentlich so am 15.10.2017?

Was macht ihr eigentlich am Sonntag den 15.10.2017? So lautete eine SMS an mich, die vom Team Sharky Racing vor ca 4 Wochen bei mir einging. Auf kurze Nachfrage, was das bedeuten würde, bekamen ich vom Teamchef Frank Hess die Info, dass er gerne mal sehen würde, wie der Seat Leon TCR wirklich auf dem Nürburgring laufen könnte. Da ich das TCR Klassement sowieso mehr als attraktiv finde, beschloss ich das Angebot anzunehmen um mal zu sehen ob ich meine Fähigkeiten auf diesem Auto auch umsetzen kann. Die Anreise erfolgte dann auf Grund beruflicher Verpflichtungen leider erst am späten Abend vor dem Rennen, so dass gerade noch Zeit blieb die notwendigen Abnahmen durchzuführen. Beim gemeinsamen Grillen lernten wir dann noch die Mannschaft kennen, bevor es dann früh ins Bett ging um am nächsten Morgen fit zu sein.  7:00 Uhr, der Wecker klingelte mich wach und es ging zur Fahrerbesprechung, damit ab 9.45 Uhr die  Trainings-Qualifikation starten konnte. Nachdem erst einmal meine beiden Mitstreiter, Knut Kluge und Christian Schwier, ihre Runden absolvieren, wurde es endlich spannend. Ein Rennwagen, den du vor einigen Minuten das erste Mal gesehen hast, Einweisung ins Cockpit mit, keine Kupplung mehr, wie noch im Astra Cup oder Golf und links bremsen wie im Kart.  Alles eine Umstellung, alles neu und trotzdem plötzlich alles wie vertraut. Hier nur nebenbei, ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass das links Bremsen mir so leicht fällt. Ohne eine Grand Prix Runde fuhr ich direkt auf die Grüne Hölle, teste das Fahrwerk, die neuen Knöpfe, die Pedals etc. etc. Ein Jahr nur UNI, kein Rennen, und ich hatte das Gefühl es...

Einmal 24h und dann Warten…

Ein ruhiges Jahr geht zu Ende. Leider konnte ich aus universitärer Sicht, also aus Zeitmangel, dieses Jahr nur an den 24h vom Nürburgring teilnehmen, inklusive Rahmenprogramm RCN und 24h Classics. Einmal zweiter und zweimal Erster Platz machen sich sehr gut auf meiner kleinen Anrichte in meiner Wohnung, doch mit mehr zur Verfügung stehender Zeit und einem etwas aufgepumptem Sponsorenhintergrund wäre da noch einiges Mehr dieses Jahr raus zu holen gewesen! Anbei habe ich  noch das Video des 24h Rennens hochgeladen, welches hervorragend zeigt, wie aufregend es jedes Jahr zugeht und unter welchen Bedingungen ich dort meine Kämpfe ausfechte. 24h Rennen Platz 1 Opel Astra...
Jahresabschluss und ein Blick in die Zukunft

Jahresabschluss und ein Blick in die Zukunft

Nachdem die Wochen bis zum Frühjahr nun verstreichen werden, ohne dass ich ein Rennwagenlenkrad in die Hände bekomme, finde ich auch mal wieder die Zeit einen kleinen Bericht zu schreiben, wie meine Saison nun so gelaufen ist. Mit den Höhen, aber auch mit den vielen Niederschlägen zum Ende der Saison. Es hatte alles so schön angefangen. Super Team, super Fahrerkameraden, top vorbereitetes Fahrzeug. Die ersten Rennen schon gleich vorne mit dabei. Zur Mitte der Saison sogar auf Platz 1 im Gesamt liegend und auch schon mit dem ersten Sieg des Cups in der Tasche, ließ es mich und das Team auf mehr hoffen. Leider läuft es manchmal nicht so wie gedacht und so kam es, dass in den letzten drei Rennen der Saison durch Ausfälle unsererseits die konkurrierenden Teams die Führung übernahmen und so ausbauten, dass es uns unmöglich war, überhaupt wieder in Schlagdistanz zu kommen. Es kann leider nicht jede Saison perfekt laufen, aber meinen Ehrgeiz habe ich nicht verloren und so gehe ich mit noch mehr Elan an die nächste Saison. Wir sehen uns dann hoffentlich beim Audi TT Cup, der RTC, oder den ADAC Gt Masters, aber ganz sicher beim 24 h Rennen...
24h Nürburgring

24h Nürburgring

Nachgereicht zum 24 h Rennen auf dem Nürburgring in der grünen Hölle der Eifel. Mittwoch Ankunft und alle Abnahmen erledigt. Den neuen Fahrer im Bunde kennengelernt und Nachmittags beim Adenau Racing Day das Auto vorgestellt, Interviews gegeben und fleißig Autogramme verteilt. Abends mit dem Team gegrillt und Spaß gehabt. Ein echt tolles Team und die Fahrer verstanden sich sofort bestens. Donnerstag dann noch unsere Fans im Brünnchen besucht (Echt wilde Truppen, aber super herzlich und nett), bevor es zum Nachttraining ging. Das Wetter meinte es nicht so gut mit den Teilnehmern und die Devise hieß vorerst: Nicht übertreiben, Auto unbedingt Heil lassen. Das gelang uns allen bestens und wir merkten schnell, dass wir alle auf dem selben Level unterwegs waren. In den letzten beiden Trainingsrunden gab Teamchef Mirco dann doch noch „Feuer frei“ für Daniel und er stellte unseren Opel Astra OPC Cup von Lubner Motorsport auf die Poleposition in der Klasse Cup 1. Damit hatten wir unser Fähnchen gesetzt und gingen am Freitag völlig unbesorgt in das 2. Pflichttraining. Nach ein par Runden zum Warmwerden stellten wir den Astra ab und warteten auf die Dinge, die da kommen sollten.  Diese kamen dann auch. Das Wetter wurde immer besser und die Strecke trocknete mittlerweile vollständig ab. Ca eine halbe Stunde vor Beendigung der Trainingssitzung machte sich das Team um den Opel Motorsportchef Volker Stryczek auf den Weg um unsere Bestzeit zu unterbieten. Somit herausgefordert hatte ich das Vertrauen von Mirco Lubner, mit einer tollen Schlussrunde im Training klarzustellen, dass mit uns gerechnet werden muß. Diesen Auftrag habe ich gerne angenommen und hatte die vorgelegte Zeit vom Team Stryczek in...