Sportlicher Ausgleich zum Motorsport
Das große Warum

Diese Seite habe ich erstellt, um den vielen Ungläubigen die Augen zu öffnen, die der Meinung sind Autorennen zu fahren benötige keinerlei Fitness.
Wenn mich jemand fragt, ob Rennen fahren überhaupt ein Sport ist, würde ich diese Antwort geben:

Wenn du bei 60 Grad im Schatten Fahrrad fährst, 170 Teilnehmern um dich herum, Bäume mit 240 km/h an dir vorbeizischen, du ständig kontrollierst ob irgendetwas an deinem Fahrrad deine Aufmerksamkeit benötigt und dann noch eine Kurve nach der anderen in perfekter Ausführung mit höchster Konzentration durchqueren musst, dann nennst du das nicht Sport? „

Im Motorsport und damit ist jeder, nicht nur das Autorennen fahren gemeint, muss man fit sein. Dabei geht es nicht nur darum, das Fahrzeug bewegen zu können, sondern auch über die gesamte Renndistanz die Konzentration bewahren zu können und seinen Körper vor den Einflüssen des Fahrzeugs zu schützen.

Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist eines der gefährdetsten Bereiche des Körpers im Rennsport. Auf ihr lasten Seitenkräfte, Beschleunigungskräfte, sowie Vibrationen des Fahrzeugs. Deshalb ist es wichtig die Muskulatur rund um die Wirbelsäule zu kräftigen um diese zu entlasten, da es sonst über die Dauer zu Beschwerden führen kann.

Nacken

Der Nacken ist den kompletten Beschleunigungs- sowie vor allem den Seitenkräften ausgesetzt und wird sehr stark bei Unfällen belastet, was früher auch Mal mit einem Genickbruch enden konnte. Aus diesem Grund wurde das HANS-System im Jahr 2008 zur Pflicht im Motorsport. Wenn man nach dem Rennen über Kopfschmerzen klagt, liegt das oftmals an der überanstrengten Nackenmuskulatur. Dies sind natürlich nur wenige Gründe, warum die Nackenmuskulatur trainiert werden sollte.

Arme, Hände, Beine

Der ganze Körper ist wie ein Puzzle. Wenn eine Sache nicht richtig funktioniert, dann funktioniert auch der Rest nicht. Es ist also wichtig den Körper auch ausgeglichen zu trainieren. Arme, Beine und im Motorsport explizit auch die Hände sind werden über einen langen Zeitraum beansprucht. Damit diese nicht nachlassen und es zu Konzentrationsproblemen auf Grund von überforderten Muskeln kommt, sollten auch diese auf Kraftausdauer trainiert werden.

Mentale Fitness

Die mentale Fitness beinhaltet viele Aspekte. Ob es nun die Fähigkeit ist, sich über eine gewisse Zeit hinweg zu konzentrieren, sich eine Strecke einzuprägen, so dass man Sie im Schlaf durchfahren könnte, oder die Begabung den Fokus „switchen“ zu können ( sich voll und ganz auf eine perfekte Runde zu konzentrieren und schnell um zu schalten, falls ein Konkurrent oder andere Umwelteinflüsse erschwerend hinzukommen). Es gibt unterschiedlichste Methoden um diese und noch weitere Aspekte der mentalen Fitness zu verbessern.