Die Grüne Hölle ist wie ein Dschungel gefährlicher Tiere. An jeder Kurve kannst du gefressen werden. Also heißt es friss oder werde gefressen.

Robert Schröder

DIE VLN / Vereinigte Langstreckenmeisterschaften Nürburgring

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird seit dem Jahr 1977 auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen, bis 2000 allerdings als Langstreckenpokal. Mit teils über 200 Teilnehmer gilt „die VLN“ als die erfolgreichste Breitensport-Rennserie Europas. Fahrer unterschiedlichster Fahrzeuge – vom serienmäßigen Auto bis zum reinrassigen Rennfahrzeug – treten in verschiedenen Klassen gegeneinander an. Die Rennen dauern zwischen 4 und 6 Stunden und finden auf der Nordschleife in Verbindung mit der Sprintstrecke (Kurzanbindung) des Grand-Prix-Kurses statt. Im Schnitt sind bei einem Rennen mehr als 185 Fahrzeuge am Start, die in der Regel von mehreren Fahrern pilotiert werden, die sich am Steuer abwechseln.
Der Begriff VLN bedeutet Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring. Die Clubs der „Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring“ schreiben die „VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring“ im Automobilsport aus. Bis 2009 wurden bisher 33 Saisons ausgetragen. Der Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad der Serie sind konstant steigend. Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bezeichnet sich als erfolgreichste Breitensportserie Europas. Tatsächlich finden inzwischen Nachahmungsveranstaltungen statt, denn neben dem 24-Stunden-Rennen in Dubai wurde 2006 auch einmalig in Bahrain ein 24-Stunden- Rennen veranstaltet. Federführend war dort der MSC Ruhrblitz Bochum Veranstalter. Das vom ADAC Nordrhein ausgerichtete 24-h-Rennen Nürburgring zählt derzeit nicht zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, die Veranstalter kooperieren jedoch.
Eine Rennrunde ist 24,433 Kilometer lang und besteht aus der Nürburgring-Nordschleife und der Sprintstrecke des GP-Kurses. Die Zeitdistanzen sind unterschiedlich: Acht Rennen gehen über vier Stunden, der traditionelle Saisonhöhepunkt, das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dauert sechs Stunden. 
Historisch bedingt haben einige Rennen Bezeichnungen, die mit der tatsächlichen Renndistanz kaum noch etwas zu tun haben, so etwa das 250-Meilen-Rennen. Auch das 4-Stunden-Rennen wurde teilweise nur über die kürzeste Zeitspanne von 3,5 Stunden angesetzt, die inzwischen zugunsten einer fast einheitlichen Länge von vier Stunden kaum noch ausgefahren wird. Ausnahmen sind Veranstaltungen, bei denen zwischen Training und Rennen eine Gastserie ein kurzes Rennen durchführt, sowie natürlich der Saisonhöhepunkt, das seit 1993 durchgeführte 6-Stunden-Rennen.
Die meisten Fans beobachten die Rennen an der Nürburgring Nordschleife.

 

Um zu bestimmten Streckenabschnitten zu gelangen, muss teilweise einige Meter gewandert werden. Denn „Schwedenkreuz“ und „Adenauer Forst“, „Karussell“ und „Wippermann“, wie einige legendäre Abschnitte heißen, sind zum Teil einige hundert Meter von der nächsten Hauptstraße entfernt. Gut zu erreichen und stets gut besucht hingegen sind z. B. „Breidscheid“, „Brünnchen“ und „Pflanzgarten“. An der gesamten Nordschleife muss kein Eintrittspreis bezahlt werden. Nur für das Fahrerlager und die geöffneten Tribünen am Grand-Prix- Kurs des Nürburgrings sind Tickets zum Preis von 12 Euro erforderlich.
Das Wertungssystem der Meisterschaft berücksichtigt die Anzahl der Starter in der jeweiligen Wertungsklasse. Es gibt in der Saison Fahrzeugklassen, verteilt auf vier Fahrzeugarten, die „Division“ genannt werden. Je mehr Fahrzeuge in einer Klasse am Start sind, desto mehr Punkte können Sieger und Platzierte gewinnen. Deshalb gewinnt nicht automatisch das stärkste Auto am Ende der Saison den Meistertitel, sondern in der Regel das Fahrzeug, das sich in der Klasse mit den meisten Startern am häufigsten vorne platzieren konnte.
Für den Klassensieger werden fast zehn Punkte berechnet, für den Letztplatzierten fast keine Punkte. Ausgeschiedene bekommen keine Punkte. Die Formel lautet Punkte= 10*(Starter +0,5 – Platzierung)/Starter, es wird auf zwei Stellen gerundet. Ein einzelnes Fahrzeug erzielt somit 5,00 Punkte, bei zwei Startern werden 7,5 und 2,5 Punkte verteilt, bei fünfen sind es 9, 7, 5, 3 und 1 Punkt. Bei zehn Wagen in der Klasse bekommt der Sieger 9,5 Punkte, bei Zwanzig sind es 9,75. Bei hundert Fahrzeugen in einer Klasse, bekommt der Sieger 9,95 Punkte. In der Meisterschaftswertung gibt es zwei Streichresultate, somit werden die besten acht der zehn Läufe gewertet. Fast immer stellen die preisgünstigen seriennahen Klassen unter zwei Liter Hubraum die Meister, da dort aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen die meisten Punkte vergeben werden, und auch noch ein zweiter Platz bei 18 Startern soviel Punkte einbringt wie ein Sieg bei sechs Startern.

 

 

Das 24H Rennen vom Nürburgring

Das 24H Rennen auf dem Nürburgring ist ein 24-Stnden-Rennen für Tourenwagen und Gran-Turismo-Fahrzeuge. Das Rennen wird seit 1970 auf verschiedenen Varianten des Nürburgrings ausgetragen, in den letzten Jahren auf dem Gesamtkurs, der seit dem Umbau im Jahr 2002 25,378 km lang ist.
Das 24H Rennen wurde erstmals 1970 ausgetragen und diente ursprünglich als erschwingliche Ergänzung zum eher professionellen Sportwagenrennen 1000 km Nürburgring. Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens führen normalerweise auch andere Serien ihre Rennen durch..
Seine Einzigartigkeit erlangt das Rennen in erster Linie durch die je nach Variante bis zu 25,378 km lange Strecke, das flexible Reglement und den Breitensportcharakter. Die Nordschleife des Nürburgrings, ohnehin bekannt als äußerst anspruchsvolle gegenüber Fahrer und Material („Grüne Hölle“), bietet durch ihre Streckenlänge Platz für das in der Vergangenheit enorm große Starterfeld von bis zu 220 Fahrzeugen, das seit einigen Jahre auf 190 Fahrzeuge begrenzt ist. Rund 700 Fahrer wechseln sich während der 24H am Steuer der Fahrzeuge ab. Neben reinen Amateuren auf seriennahmen Tourenwagen nehmen meist auch einige professionelle Fahrer und Teams mit Gran-Turismo-Fahrzeugen teil.
Teilnahmevoraussetzungen für die Fahrer ist neben einer internationalen Fahrerlizenz der Stufe C der Nachweis von zwei Ergebnissen bei VLN-Läufen in den letzten beiden Jahren, alternativ die Teilnahme bei drei Rennen auf der Nordschliefe, oder drei Langstreckenrennen, von denen mindesten ein Rennen auf der Nordschleife stattgefunden hat. Im letzten Fall muss zusätzlich die Teilnahme an einem Pflichtlehrgang nachgewiesen werden. Dieser Lehrgang wird auch in der Woche unmittelbar vor dem Rennen angeboten, also zur Zeit der administrativen und technischen Abnahme.
Seit 1999 erlaubt das Reglement wieder nahezu jedem Fahrzeug einen Start, sofern es die Sicherheitsbestimmungen erfüllt. So starten zum Beispiel ein Dodge Viper und ein Opel Corsa im selben Rennen, natürlich in separate Wertungen untereilt.
Während der Veranstaltung (in der Regel Montag bis Sonntag) werden rund um die Strecke normale Wiesen oder Freiflächen zum Camping freigegeben. Der Großteil der Zuschauer campiert direkt an der Strecke,.

Opel Astra Cup

Der Opel Astra OPC Cup wird in der populärsten Breitensportserie Europas ausgetragen.
In einem Feld von zwanzig Cup-Teilnehmern, auf der legendärsten Rennstrecke der Welt und mit einem Fahrzeug, das dafür maßgeschneidert ist:
Denn der Astra OPC Cup wurde praktisch auf der Nordschleife für die Nordschleife entwickelt und abgestimmt.
Das Ergebnis: 
Topmaterial für schnelle Runden und professionelle Auftritte bei den zehn Läufen zur VLN- LangstreckenmeisterschaftNürburgring.
Der Lohn für die zehn Besten Cup-Piloten:
attraktive Prämien aus dem Astra OPC Cup-Preisgeldtopf.